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Brunnenstube
Burgbrunnen

Die Brunnenstube mit dem Burgbrunnen

War eine Burg erst einmal belagert, war es natürlich unmöglich für Mensch und Tier an frisches Wasser zu gelangen - außer es regnete oder man hatte einen Burgbrunnen gegraben...

Im Falle der Pappenheimer Burg hatte man am Ende des zweiten Torzwingers in einem Durchmesser von etwa zweieinhalb Metern an die 75 Meter tief durch den Fels gearbeitet, bis man auf den Grundwasserspiegel der Altmühl gestoßen war. Sein Wasser wurde mit Hilfe eines Tretrades in Eimern emporgefördert. Im Rad lief ein Bediensteter.

Welch zentraler Punkt die Versorgung mit dem Lebenselexier Wasser war, beweist die Pappenheimer Geschichte: Im Jahre 1631, als die Schweden Burg Pappenheim belagerten, waren es die Treffer von Kananonenkugeln im Brunnenhaus mit darauf folgendem Einsturz des Gewölbes, der die Pappenheimer zur Kapitulation zwang.

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