
Aufgrund der topographischen Situation bietet der in einer Altmühlschleife gelegene Burgberg einen hervorragenden Aussichtsplatz, der sicherlich bei der Wahl für diesen Platz eine entscheidende Rolle spielte.
Von verschiedenen Stellen der Burg eröffnen sich Ausblicke über die Stadt, das Tal und auf die umgebenden Höhen.
Am Eindrucksvollsten ist der Blick vom Bergfried aus. Aber auch auf der Nordspitze der Hauptburg oberhalb der Pulvertürme, bietet sich ein schönes Panorama von Stadt und Tallandschaft. Auch an verschiedenen Stellen der Anlage eröffnen sich reizvolle Blicke auf Teile der Stadt und das Tal.


Die beiden rundlichen Ecktürme (Kanonentürme) im Südwesten der Vorburg sind als sog. Schalentürme ausgeführt, was neben dem geringeren Bauaufwand den Vorteil mit sich brachte, dass sie dem Geschützrauch besseren Abzug und dem Feind bei einem eventuellem Eindringen nur geringe Deckung boten.
Gegen Nordosten, auf der Stadtseite sind zum Schutz der Wohnbauten der Burg zwei gedrungene, von spitzen Ziegeldächern gekrönte Artillerietürme angelegt, die dort die Ecken der Zwingermauer besetzt halten. Sie stammen vermutlich aus dem 16. Jahrhundert und waren ursprünglich dreigeschossig und mit Schlüssel- und Rechteckscharten durchsetzt.
Weit vorgeschoben, in einem weiteren Zwingersystem befindet sich ein weiterer Rundturm, den der Volksmund “Affenstein” nennt. Auch dieser Turm ist durch spätere Wohneinbauten verändert.
In direktem Zusammenhang mit der eigentlichen Burganlage und ihren Turmbauten müssen natürlich auch die Türme des sog. Kanonenwegs und der Stadtmauer gesehen werden.