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spätgotische Chorgestühl
spätgotische Chorgestühl
spätgotische Chorgestühl
spätgotische Chorgestühl

Weitere Ausstattung der Kirche und ihre behutsame Restaurierung

Als besonders bemerkenswerter Teil der Ausstattung muss vor allem die Orgel erwähnt werden. Sie ist um 1712 entstanden und gehört mit ihrer vollständigen Erhaltung auch der technischen Details bis hin zu den Blasebälgen im Raum unter der Orgel zu den wenigen original erhaltenen Instrumenten im Lande.
Eine Verbindung zum Meister der Maihinger Orgel wurde bei der kürzlich erfolgten grundlegenden Restaurierung für möglich gehalten, inzwischen hat sich aber herausgestellt dass Krapp aus Ansbach der Erbauer der Orgel war.

Auch die anderen Teile des Ensembles der Gesamtausstattung wurden bei der letzten Restaurierung (in den 90er Jahren) behutsam renoviert. Diese war seit 1784 die erste grundlegende Restaurierung, bei welcher großer Wert darauf gelegte wurde, die Substanz besonders schonend zu behandeln, vor allem was die Erhaltung der originalen Oberflächen aller Teile betrifft.

Heutige Nutzung
Besichtigung und Führungen

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Chor der Klosterkirche
Chor der Klosterkirche
Klosterkirche St. Augustin
Klosterkirche St. Augustin

Die Klosterkirche St. Augustin

Während der Chor und Teile der Klostergebäude und auch der Kirchenschiffmauern noch aus der Gründungszeit stammen, fand Ende des 15. Jahrhunderts eine weitere intensive Bauphase statt, von der unter anderem die Rundbogenfenster des Kirchenschiffes zeugen.

Anfang des 18. Jahrhunderts erfolgte eine völlige Neugestaltung des eigentlichen Kirchenschiffes, Veränderung des Chorbogens, Einbau einer Stuckdecke im Schiff und einer reich stuckierten Herrschaftsloge sowie Einsetzen von 2 Emporen im Chor und auf der Rückseite des Kirchenschiffes.

Das spätgotische Chorgestühl, ursprünglich u-förmig angeordnet und durch einen Lettner vom Kirchenschiff getrennt, ist noch das Originale, dessen Meister Ulrich Auer es 1458 signiert hat. Der spätgotische Altar dürfte aber nicht der ursprüngliche Hauptaltar sein.

Besonders bemerkenswert ist die große Anzahl von Epitaphien aus Stein, oder aufwendige, große, auf Holz gemalte Epitaphien mit biblischen Darstellungen und die Totenschilde.

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