
Nordöstlich führt eine Steinbrücke von der Vorburg aus über den Halsgraben zur Hauptburg hinüber.
Der Zugang führte durch ein Tor in der nordöstlichen Mauer der Vorburg zum inneren Graben hin. Bevor der Feind also die letzte der drei Brücken betreten konnte, hatte er mindestens drei Tore zu passieren.
Diese Brücke war ehedem aus Holz und im späten Mittelalter mit einer Zugbrücke versehen, sodaß nach Einnahme der gefährdeten Vorburg ein weiteres Vordringen des Feindes unterbunden werden konnte.
Der heute freie Blick auf den südwestlichen Torzwingerbereich der Hauptburg ist das Ergebnis des jahrhundertelangen Verfalls, denn hier war ehedem eine starke und hohe Zwingermauer gegen die Vorburg.
