Seit ihrer Renovierung und Neueinweihung in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts finden hier wieder Gottesdieste und kirchenmusikalische Veranstaltungen statt.
Als Eigentümer und Verantwortliche sehen wir unsere Aufgabe darin, dieses schöne Gotteshaus im ursprünglichen Sinne und entsprechend seiner bisherigen Geschichte weiter zu erhalten.
Ganz bewusst wird die Kirche deshalb nicht als Veranstaltungsort genutzt, sondern rein gemäß seiner bisherigen Tradition.



Während der Chor und Teile der Klostergebäude und auch der Kirchenschiffmauern noch aus der Gründungszeit stammen, fand Ende des 15. Jahrhunderts eine weitere intensive Bauphase statt, von der unter anderem die Rundbogenfenster des Kirchenschiffes zeugen.
Anfang des 18. Jahrhunderts erfolgte eine völlige Neugestaltung des eigentlichen Kirchenschiffes, Veränderung des Chorbogens, Einbau einer Stuckdecke im Schiff und einer reich stuckierten Herrschaftsloge sowie Einsetzen von 2 Emporen im Chor und auf der Rückseite des Kirchenschiffes.
Das spätgotische Chorgestühl, ursprünglich u-förmig angeordnet und durch einen Lettner vom Kirchenschiff getrennt, ist noch das Originale, dessen Meister Ulrich Auer es 1458 signiert hat. Der spätgotische Altar dürfte aber nicht der ursprüngliche Hauptaltar sein.
Besonders bemerkenswert ist die große Anzahl von Epitaphien aus Stein, oder aufwendige, große, auf Holz gemalte Epitaphien mit biblischen Darstellungen und die Totenschilde.
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