
Auf 32 Bild- und Texttafeln wird in drei Abschnitten die Geschichte der Familie, der Burg, des Ortes und der alten Grafschaft mit vielen erstmals veröffentlichten Bildern erklärt.


Im ehemaligen Zeughaus oder auch “Preißingerhaus” ist unser Historisches Museum untergebracht.
Momentan präsentieren wir Ihnen zwei Ausstellungsbereiche. Die eine widmet sich der Familiengeschichte des Hauses Pappenheim, ein anderer Teil dem Leben des Feldmarschalls Gottfried Heinrich zu Pappenheim, den herausragenden Sproß der gräflichen Linie der Reichsministerialen.
Diesem alten Haudegen verdankt Pappenheim seine sprichwörtliche Berühmtheit, denn er war es, von dem Friedrich von Schiller in seinem "Wallensteins Tod" sagen läßt: "Daran erkenn ich meine Pappenheimer", das zum geflügelten Wort wurde und in aller Welt bekannt ist.
Er meinte übrigens damit nicht die Schlitzohrigkeit der alten Pappenheimer, sondern deren sprichwörtliche Verlässlichkeit und Tapferkeit.
Tatsache jedenfalls ist, dass der alte Feldmarschall eine der berühmtesten Truppen in 30jährigen Krieg - die “Pappenheimer” (Kürassiere) befehligte - die er zunächst auf katholischer Seite von Sieg zu Sieg führte - bis er in der Schlacht von Lützen 1632 fiel.
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