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Stadtseitiges Hauptburgtor

Inneres Hauptburgtor

Die tonnengewölbte, eine leichte Linksbiegung beschreibende Durchfahrt wird von dem früher mehrgeschossigen Kapellenbau überragt, was durchaus nicht als eine zufällige Disposition anzusehen ist, denn häufig vertraute man Gott und den bei ihm fürsprechenden Schutzheiligen den Schutz des darunterliegenden Burgzuganges an.

Es ist davon auszugehen, dass auch sie beidseitig fest verschließbar war und so das dritte und vierte von der Brücke aus zur Hauptburg gesehen Tor zum Burghof bildete.

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Wehrmauern, Wehrgänge und Zwingeranlagen

Wehrmauern, Wehrgänge und Zwingeranlagen
Wehrmauern, Wehrgänge und Zwingeranlagen
Wehrmauern, Wehrgänge und Zwingeranlagen

Die Befestigungsanlagen Burg Pappenheims bestehen aus Aussenwerken, die in Gestalt von Zwingern Vor- und Hauptburg zur Gänze umgeben haben, wobei die Hauptburg auf diese Weise von einem dreifachen Mauerring geschützt war. Schalentürme und Ringmauer bargen in zwei Geschossen Wehrgänge und Geschützstellungen.

Die Mauerringe konnten in Zeiten der Bedrohung durch zusätzliche Gräben, Erdwälle und Palisaden ergänzt werden.

Am stärksten ist die Zwingermauer dort, wo die Hauptburg nur aus Wohnbauten besteht, nämlich an der Stadtseite mit den nach Nordosten blickenden Hohen Lauben.

Zwei gedrungene, von spitzen Ziegeldächern bekrönte Pulvertürme halten dort die Ecken der Zwingermauer besetzt. Diese bilden mit dem “Affenstein”, einem dritten Turm, ein spitzwinkliges Dreieck, das den Aufgang von der Stadt her mit einem Zwinger in Art einer Vorburg kontrolliert.