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Mittlerer Mauerring Hauptburg
Mittlerer Mauerring Hauptburg

Innerer und mittlerer Mauerring Hauptburg

Jenseits des zweiten Burgtores erhebt sich zur Linken das Buckelquadermauerwerk des inneren Mauerrings, das sich an die Ostkante des Bergfrieds anlehnt.

Hier verläuft eine deutliche Baunaht, was bei ähnlicher Mauertechnik auf unterschiedliche Bauzeiten schließen lässt. Balkenlöcher und Scharten an der gegenüberliegenden Mauer des mittleren Mauerrings beweisen das einstige Vorhandensein eines Wehrganges.

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Wehrmauern, Wehrgänge und Zwingeranlagen

Wehrmauern, Wehrgänge und Zwingeranlagen
Wehrmauern, Wehrgänge und Zwingeranlagen
Wehrmauern, Wehrgänge und Zwingeranlagen

Die Befestigungsanlagen Burg Pappenheims bestehen aus Aussenwerken, die in Gestalt von Zwingern Vor- und Hauptburg zur Gänze umgeben haben, wobei die Hauptburg auf diese Weise von einem dreifachen Mauerring geschützt war. Schalentürme und Ringmauer bargen in zwei Geschossen Wehrgänge und Geschützstellungen.

Die Mauerringe konnten in Zeiten der Bedrohung durch zusätzliche Gräben, Erdwälle und Palisaden ergänzt werden.

Am stärksten ist die Zwingermauer dort, wo die Hauptburg nur aus Wohnbauten besteht, nämlich an der Stadtseite mit den nach Nordosten blickenden Hohen Lauben.

Zwei gedrungene, von spitzen Ziegeldächern bekrönte Pulvertürme halten dort die Ecken der Zwingermauer besetzt. Diese bilden mit dem “Affenstein”, einem dritten Turm, ein spitzwinkliges Dreieck, das den Aufgang von der Stadt her mit einem Zwinger in Art einer Vorburg kontrolliert.