


Bestimmender Eindruck beim Passieren der Eingangspforte sind natürlich die kollossalen Ringmauern der Vorburg mit ihren beiden Schalentürmen (Kanonentürme), welche die Hauptburg an der besonders gefährdeten Südwestseite schützen sollten.
Die Befestigung der Vorburg ist wohl zusammen mit dem Kanonenweg und der Stadtmauer - vermutlich unter dem Eindruck der neuartigen Feuerwaffen - um die Mitte des 14. Jahrhunderts entstanden. (“...gleichsam von neuem wiederumb geweitert und größer gemacht. Anno domini 1357 vollendet an sanct Lucastag”)
Die Schalentürme waren zum Hof hin offen. Dies bedeutete geringeren Bauaufwand, bot dem Geschützrauch guten Abzug und im Falle der Einnahme der Vorburg dem Feind geringe Deckung.



Burg Pappenheim ist eine zweihöfige Burganlagen. Die Marschälle zu Pappenheim hatten (neben Kämmerer, Mundschenk und Truchseß) eines der 4 höchsten Staatsämter des Kaiserreiches inne.
Ihr weitläufiges Inneres ist heute zum großen Teil liebevoll und unter Beachtung historischer Gesichtspunkte renoviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Die Einnahmen und Gewinne aus Eintrittsgeldern, Veranstaltungen und Führungen usw. dienen ausschließlich dem Erhalt und der Restaurierung der historisch relevanten und erhalteswerten mitteralterlichen Anlage.
Besichtigungszeiten der Burg
01.04. bis 01.11.: täglich
01.04. bis 30.04.: 10.00 - 17.00 Uhr
01.05. bis 30.09.: 10.00 - 18.00 Uhr
01.10. bis 01.11.: 10.30 - 17.00 Uhr
Eintrittspreise
Eintritt: 4,- €
diverse Ermäßigungen für Gruppen, Schüler, Studenten usw.
Führungen zusätzlich 2,- €