
Leider mussten im 19. und 20. Jahrhundert zwei Stadttore den Anforderungen des modernen Verkehrs weichen.
Es handelt sich um das Brückentor neben dem Neuen Schloss, das die alte Altmühlbrücke beherrschte und das Untere Tor gegenüber der Katholischen Kirche, an welches eine Gedenktafel erinnert.
zum virtuellen Burgrundgang


Natürlich zum Schutz der Stadt vorgesehen, stellt die Stadtmauer von Pappenheim dennoch auch einen weiteren Befestigungsring zur Verteidigung der Burg dar.
Tatsächlich lassen sich Stadt- und Burgmauern nicht getrennt betrachten, schließen sie doch direkt aneinander an (Kanonenweg) und bilden zusammen ein gemeinsames Verteidigungsbollwerk. So lassen sich Stadt und Burg über das gesamte Mittelalter als eine Art Schicksalsgemeinschaft verstehen, die die Pappenheimer Bevölkerung gegen Ende des 30-jährigen Krieges schließlich teuer zu stehen kam, als die evangelischen Schweden gegen die mehrheitlich evangelische Bevölkerung ihres katholischen Widersachers Gottfried Heinrich schreckliche Greuel verübten und sie fast aurottete.
Heute tragen die zum großen Teil erhaltenen Reste der Stadtmauer mit ihren Türmen entscheidend zum pittoresken Gesamtbild der Historischen Altstadt Pappenheims bei und lassen sich im übrigen leicht und kurzweilig erwandern.
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