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Wildstaudengarten
Wildstaudengarten
Wildstaudengarten

Die Wildstaudengärten

Durch die Anlage von Staudenbeeten an geeigneten Standorten der weitläufigen Zwingeranlagen wurde für die meisten der natürlich vorkommenden Wildpflanzen des Altmühltals Lebensbedingungen und Standorte gewählt, die ihren natürlichen Standortbedingungen sehr nahe kommen.

Wildpflanzen, die vor allem auf trockenen und sonnenseitigen, warmen Standorten wie den offenen, südlich exponierten Hügeln des Altmühltals wachsen, wurden in der Sonne augesetzten Beeten im Bereich des südöstlichen Burgzwingers angesiedelt.

Arten mit höheren Ansprüchen an Feuchtigkeit, die ihren natürlichen Verbreitungsschwerpunkt im Halbschatten und Schatten besitzen, z.B. in heimischen Laubmischwäldern, wurden im Schatten der Burgmauern und der Felsen des Burgberges im westlichen Burggraben angesiedelt.

Durch umfangreiche Erd- und Freilegearbeiten im gesamten Burgbereich innerhalb der letzten Jahre sind hier außerhalb der genannten Beetanlagen mehrere z.T. sehr seltene Pflanzenarten wieder aufgetaucht, von denen das Schwarze Bilsenkraut (Hyoscyamus niger L.), eine alte Kulturpflanze, die Weiße Rose (Rosa alba), deren Herkunft bis in die Zeit der Kreuzzüge zurück reicht, und das reizvolle Löwenmaul (Antirrhinum majus L.) besondere Erwähnung verdienen.

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